§ 169
Schutz des Gläubigers vor einer Verzögerung der Verwertung

1Solange ein Gegenstand, zu dessen Verwertung der Insolvenzverwalter nach § 166 berechtigt ist, nicht verwertet wird, sind dem Gläubiger vom Berichtstermin an laufend die geschuldeten Zinsen aus der Insolvenzmasse zu zahlen. 2Ist der Gläubiger schon vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf Grund einer Anordnung nach § 21 an der Verwertung des Gegenstands gehindert worden, so sind die geschuldeten Zinsen spätestens von dem Zeitpunkt an zu zahlen, der drei Monate nach dieser Anordnung liegt. 3Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, soweit nach der Höhe der Forderung sowie dem Wert und der sonstigen Belastung des Gegenstands nicht mit einer Befriedigung des Gläubigers aus dem Verwertungserlös zu rechnen ist.

News – hier finden Sie Aktuelles

Neueste Beiträge

Kategorien

Zwangsversteigerungen – was Sie darüber wissen sollten!

Ihnen wurde der Kredit gekündigt und die Bank möchte Ihre Immobilie zwangsversteigern? Informieren Sie sich hier über Ihre Möglichkeiten

 

Insolvenzverwalter sind nicht unfehlbar!

Sie befinden sich in einer Privat- oder Regelinsolvenz oder überlegen noch diesen Schritt zu gehen? Informieren Sie sich hier über Ihre Möglichkeiten …

 

Kontenprüfung – wenn Banken Fehler machen …

Kontenprüfung, Zwangsversteigerung und Insolvenzverfahren gehen oftmals miteinander einher. Lassen Sie überprüfen, ob Ihre Konten möglicher Weise fehlerhaft abgerechnet wurden …